Die Reise führt nach Angola und in die echte Savanne
Angola ist heute wohl nicht jedermanns Sache, doch für den Globetrotter, der sich ein Erinnerungsstück mitbringen möchte, das im Winter beim Cognac im Jagdzimmer am offenen Kamin mit guten Freunden für Gesprächsstoff sorgt, und für andere maßvolle Wagemutige ist es eine reizvolle Option. Angola ist eines der größten Länder Afrikas und besitzt eine Atlantikküste von nicht weniger als 1650 km. Afrika als Reisekontinent wächst stark. Traveltalk.dk wird die Entwicklung genau verfolgen und Ziele für jeden Geschmack in Afrika vorschlagen.

Die beste Reisezeit
Angola liegt beidseits des Äquators im Süden des Kontinents, und das Klima unterscheidet sich deutlich zwischen Küste und Inland. Die Trockenzeit fällt grob in die Monate Mai bis Oktober, in dieser Zeit regnet es im Landesinneren kaum und die Tiere sammeln sich an den verbliebenen Wasserstellen. Wer Savanne sehen möchte, ist in diesen Monaten besser aufgehoben.
Die Regenzeit beginnt meist gegen Ende des Jahres und hält bis in den Frühling an. Dann stehen die Straßen im Inland oft unter Wasser, Pisten werden unpassierbar und manche Ziele sind schlicht nicht erreichbar. Die Luft ist feucht und schwül, und die Landschaft ist grün, aber viele Wege, die auf der Karte kurz aussehen, werden dann zur Geduldsprobe.
An der Atlantikküste ist das Klima gemäßigter. Die kühle Meeresströmung sorgt dafür, dass die Temperaturen auch im Sommer nicht extrem steigen, und Nebel ist an der Küste keine Seltenheit. Wer Hitze meiden will, findet hier eher Erleichterung als im Landesinneren.
Wachstum in Luanda
Die Hauptstadt heißt Luanda, und die Regierung meldet eine rasch wachsende Wirtschaft. Das war für die frühere portugiesische Kolonie auch dringend nötig, nach einem post-kolonialen Bürgerkrieg, der 25 Jahre dauerte, weite Teile des Landes verwüstete und erst 2002 endete.
Beachten Sie, dass Sie ein Visum benötigen, und es ist ratsam, rechtzeitig zu beantragen.
Behalten Sie die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes im Blick.
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Anreise nach Angola
Die meisten Reisenden landen auf dem internationalen Flughafen von Luanda, der Hauptstadt an der Küste. Von Europa gibt es in der Regel Verbindungen mit mindestens einem Umstieg, oft in einem großen europäischen Drehkreuz oder in einer Stadt am Golf. Die Gesamtreisezeit ist deshalb länger, als die reine Flugzeit vermuten lässt.
Direktflüge sind nicht auf jeder Strecke vorhanden, und Verbindungen wechseln häufig. Es lohnt sich, die Strecke kurz vor der Buchung noch einmal zu prüfen, und ein Puffer bei Anschlüssen ist sinnvoll, weil Verspätungen und verpasste Anschlüsse vorkommen. Für Gepäck gilt: Alles, was wichtig ist, gehört in das Handgepäck.
Wer ins Landesinnere reisen will, sollte den Weiterflug bereits bei der Planung berücksichtigen. Inlandsflüge sind möglich, aber die Verbindungen sind dünn, und kurzfristige Änderungen kommen vor. Wer flexibel bleiben möchte, plant die Ankunft in Luanda mit einem Tag Reserve ein.
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Sicherheit, Gesundheit und Geld
Die Sicherheitslage ist regional sehr unterschiedlich. In Luanda sind Kriminalität und Gelegenheitsdiebstahl ein reales Thema, besonders nachts und an belebten Plätzen. Wertsachen sollte man nicht offen zeigen, und Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit sind besser mit einem bekannten Fahrer zu organisieren. Vor der Reise lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes, denn die Lage kann sich ändern.
Bei den gesundheitlichen Vorbereitungen gehört eine Gelbfieberimpfung in der Regel zu den Pflichtpunkten, da Angola ein Gelbfieberrisiko-Land ist. Außerdem sind Malariaprophylaxe, Impfschutz nach den Standardempfehlungen und eine Reiseapotheke sinnvoll. Die medizinische Versorgung ist außerhalb der großen Städte begrenzt, weshalb eine gute Auslandskrankenversicherung wichtig ist, die auch Rückholung abdeckt.
Die Landeswährung ist der Kwanza. Bargeld in Euro oder US-Dollar wird in bestimmten Situationen gern gesehen, doch Kartenzahlung ist in Luanda nicht überall möglich und außerhalb kaum verlässlich. Für die Budgetplanung sollte man Preise für Unterkünfte, Fahrzeuge mit Fahrer und Flüge vorab bei verlässlichen Anbietern aktuell erfragen, da die Preise stark schwanken und sich schnell ändern können.
Unterkunft und Küche
In Luanda reicht die Bandbreite von international geführten Hotels mit Pool und Konferenzräumen bis zu schlichten Pensionen in älteren Stadtvierteln. Die großen Häuser bieten in der Regel verlässlichen Standard, kosten aber deutlich mehr als vergleichbare Unterkünfte in Nachbarländern. Außerhalb der Hauptstadt wird das Angebot dünner.
Im Landesinneren und in den Nationalparks findet man einfache Lodges und Camps, oft mit Zelten, Gemeinschaftsküche und Strom aus dem Generator. Die Qualität schwankt stark, und Komfort wie warmes Wasser ist nicht selbstverständlich. Wer Nationalparks besuchen will, sollte die Unterkunft frühzeitig prüfen und sich die Lage genau beschreiben lassen.
Die lokale Küche basiert auf Fisch und Meeresfrüchten an der Küste sowie auf Maniok, Mais und Bohnen im Landesinneren. Typisch sind Eintöpfe mit Fleisch oder Fisch, dazu Fufu aus Maniokmehl. Am Strand und in der Hauptstadt gibt es auch portugiesisch geprägte Gerichte, und Gegrilltes ist weit verbreitet.
Unterwegs im Land
Ohne eigenes Fahrzeug kommt man in Angola nur schwer weit. Viele Reisende nehmen daher einen Wagen mit erfahrenem Fahrer, der die Strecken kennt und weiß, wo man tankt und wo man übernachten kann. Das kostet mehr, spart aber Zeit und Nerven, besonders außerhalb der Hauptstadt.
Die Straßen zwischen den großen Städten sind in einem sehr unterschiedlichen Zustand. Hauptverbindungen sind teils neu asphaltiert, doch Abschnitte können plötzlich in Schlaglöcher oder Sandpisten übergehen. Nachts sollte man nicht fahren, denn Beleuchtung ist selten, und Fahrzeuge, Tiere und Menschen tauchen unvermittelt auf der Straße auf.
Der Flugverkehr ist die Alternative für lange Strecken. Kleinere Flugzeuge verbinden einige Orte im Inland, doch die Auswahl ist begrenzt und Termine sind nicht immer verlässlich. Wer im Landesinneren unterwegs ist, sollte für Zeit und Wetter einen großzügigen Rand einplanen und Tankstellen nie unter halbvoll werden lassen.
Die einzelnen Reiseländer in Afrika
- Angola
- Botsuana
- Ägypten
- Äthiopien
- Ghana
- Kap Verde
- Kenia
- Madagaskar
- Marokko
- Mauritius
- Mosambik
- Namibia
- Nigeria
- Senegal
- Seychellen
- Südafrika
- Tansania
- Tunesien
- Uganda
- Sambia
- Simbabwe
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